Auf einen Blick

Alles wissenswerte rund um die Ausbildung zum Heilpratiker, erfahren Sie auf einen Blick in unserem kleinen Informationsflyer (pdf Datei). 

Download Ausbildung zum Heilpraktiker Gesamtübersicht 2011

Anmeldung zur Ausbilung

Am Anfang steht die fundierte Ausbildung

Durch die Entwicklung aus einer vormals naturphilosophischen Betrachtungsweise des Menschen und der Krankheiten hin zu einer naturwissenschaftlich begründeten Medizin, hat sich auch das Bild des Heilpraktikers gewandelt.

Vor jeder Therapie steht eine gute Anamnese und Diagnose. Hierzu bedienen wir uns als Heilpraktiker ebenso der modernen bildgebenden Verfahren, Laborparametern wie auch der alternativen Diagnostiken.

Jedoch braucht es dafür eine fundierte Ausbildung in Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie.
Aus diesem Wissen wächst dann auch das Wissen um die alternativen naturheilkundlichen Methoden. Alle Bereiche ergeben die Arbeitsmöglichkeit in diesem Berufsbild, welches im HP-Gesetz von 1939 geregelt ist.

Therapie heißt Antworten geben. Antworten, die dem Patienten zeigen, dass die Zeichen, die er auf einer körperlichen, psychischen oder sozialen Ebene sendet, verstanden werden.”
Thure von Uexküll 1998

Inhalte der Ausbildung

• Berufs- und Gesetzeskunde
• Grundkenntnisse der Anatomie, pathologischen Anatomie,
  Physiologie und Pathophysiologie
• Grundkenntnisse in der allgemeinen Krankheitslehre
• Innere Medizin und sog. Nebenfächer, wie Orthopädie usw.
• Erkennung und Erstversorgung akuter Notfälle
• Praxishygiene, Desinfektion und Sterilisation
• Deutung von Laborwerten
• Pharmakologie
• Technik der Anamneseerhebung; Methoden der unmittelbaren
  Krankenuntersuchung (Inspektion, Palpation, Perkussion, Aus-
  kultation, Reflexprüfung, Puls- und Blutdruckmessung) und
• njektions- und Punktionstechniken
  Unterstützt durch unsere in die Ausbildung inkludierten
•  Praxisseminare, die das Umsetzen des Erlernten
  ermöglichen Prüfungstrainings-Woche

Die Prüfung

Der Fragenkatalog der amtsärztlichen Überprüfung umfasst:

Die Heilpraktikerprüfung und deren Prüfungsinhalte:

  • Berufs- und Gesetzeskunde
  • Grenzen und Gefahren diagnostischer und therapeutischer Methoden des HPs
  • Grundkenntnisse der Anatomie, pathologischen Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie
  • Grundkenntnisse in der allgemeinen Krankheitslehre, Erkennung und Unterscheidung von Volkskrankheiten, insbesondere der Stoffwechselkrankheiten, der Herz-Kreislauf-Krankheiten, der degenerativen Erkrankungen, der übertragbaren Krankheiten, der bösartigen Neubildungen sowie ernster seelischer Erkrankungen.
  • Erkennung und Erstversorgung akuter Notfälle und lebensbedrohlicher Zustände
  • Praxishygiene, Desinfektion und Sterilisation
  • Deutung grundlegender Laborwerte
  • Technik der Anamneseerhebung; Methoden der unmittelbaren Krankenuntersuchung (Inspektion, Palpation, Perkussion, Auskultation, Reflexprüfung, Puls- und Blutdruckmessung) und
  • Injektionstechniken